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WISSENSWERTES ÜBER UNSER HAAR
Hautquerschnitt
1 Blutgefäße zur Nährstoffversorgung
2 Haar
3 Haarpapille
4 Haarfollikel - Hautschichten um die Haarwurzel
5 Haarmuskel
6 Haarwurzel
7 Talgdrüse
Haararten
Haare bestehen aus verhornten (Keratin), spindelförmigen Zellen, die außen
von einer Kutikula (Häutchen) aus dachziegelartigen Hornzellen umgeben
sind. In der menschlichen Entwicklung entstehen während der Fetalzeit
feine Flaumhaare, als Lanugo bezeichnet. Noch vor der Geburt werden diese
teilweise durch ein unpigmentiertes Wollhaar (Vellushaar) ersetzt, das
auch während der Kindheit überwiegt. Auf dem Weg zum Erwachsenen besteht
das Kopfhaar aus dickeren markhaltigen Terminalhaaren. Die Borstenhaare
finden sich an Wimpern und Augenbrauen, Kräuselhaare in der Achsel.
Aufbau
Der Teil eines Haares, der sichtbar ist, ist der Haarschaft. Alles andere
wird der Haarwurzel zugerechnet. An der Austrittsöffnung, dem
Haarfollikeltrichter mündet auch der Ausgang der Haarbalgdrüse
(Talgdrüse), die dem Haar durch "Fett" Glanz und Geschmeidigkeit gibt. Am
unteren Haarwurzelende liegt das Wachstumszentrum - die Haarzwiebel. Hier
teilen sich kontinuierlich besonders aktive Zellen, die Keratinozyten, und
bilden das Keratin. Gesundes Haar wächst durch diesen Vorgang ständig
weiter und schiebt sich nach außen, ca. 0,3 mm pro Tag, also 1 cm pro
Monat. Deshalb hat jedes Haar eigene Blutgefäße, die es über die
Haarpapille mit Nährstoffen versorgen.
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